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Dienstag, 17.05.2011

Timmerbeil und Ernst Meister

Ernst Meister

ANDERER AUFENTHALT

Auf züngelndem Pfade
jäh mittags im Südland
erblick ich die Schlehe.
Gedrängt ihre Beeren,
so rund wie der Himmel,
blühn einzig ein Blau.

Nun will ich gedenken
am Busche vorüber,
den Dornen rüsten,
der seidenen Schuhe,
die Toten man anzieht,
der leichten, der schwarzen,

und lebend glauben:
ich habe sie an.


(aus: sine nomine 1.Jahr Nr.1 Schülerzeitung der SMV des Hasper Gymnasiums. Chefredakteur: W. Gehrke O II )
Wer hat die Rechte an diesem Gedicht?



 

Sonntag, 18.07.2010

Timmerbeil findet Luks "Endlich im Endlichen. Warum die Rettung der Welt Ironie und Großzügigkeit erfordert" lesenswert

Eine interessante Philosophie der Ökonomie. Besprechung in DER ZEIT.

Freitag, 16.07.2010

Timmerbeil stimmt ZEITartikel "Glaubenskrieg" 100%ig zu

Die ZEIT schreibt: Im Gegensatz zum Effekt längeren gemeinsamen Lernens ist die Wirkung einiger Maßnahmen nachgewiesen, welche die Zahl der Bildungsverlierer minimieren.
1. frühkindliche Bildung
2. Hilfsangebote für Problemfamilien von der Geburt an
3. Gezielte Sprachförderung nachmittags, am Wochenende, in den Ferien
5. von vor der Schule bis zum Schulabschluss    

Dienstag, 08.06.2010

Elf Männer machen 1990 Deutschland zum Fußballweltmeister

Illgner, Augenthaler, Buchwald, Kohler, Berthold, Häßler, Matthäus, Littbarski, Brehme, Völler, Klinsmann.
Das ZEIT-Dossier erkundet, was aus ihnen geworden ist.

Sonntag, 06.06.2010

Timmerbeil und Schlecker

Das ist ein kleiner Einfluss, den wir Verbraucher haben. Markt im besten Sinne! DM scheint mir der beste der Drogeriemärkte zu sein:
 Herber Umsatzverlust für Schlecker: Laut einer Studie des
Marktforschers GfK sind die Erlöse der Drogeriekette in den ersten vier
Monaten 2010 um 16 Prozent eingebrochen. Nach der Debatte um
Dumping-Löhne habe mehr als eine Million Kunden dem Unternehmen den
Rücken gekehrt.

Dienstag, 18.05.2010

Timmerbeil ist Pate des Wortes Gedankenflug

Timmerbeil ist offizieller Pate des Wortes Gedankenflug.

Donnerstag, 25.03.2010

Abiturtreffen nach 45 Jahren in Haspe


Abitur 1965


(Treffen der Abiturienten und
langjähriger ehemaliger Klassenkameraden)





Lehrer Dr. Meinck kam alleine. An der
Jackett-Innentasche ein Merkzettel: Latein- und Geschichtslehrer Dr.
Osthoff muss leider absagen.Er wurde ganz herzlich begrüßt und war
-wie schon bei den letzten Treffen- der Mittelpunkt der Runde: Im
Laufe des Abends im Wachholderhäuschen zehn „würdige“ Herren
der „Sedimentklasse“ (Bezeichnung des Klassenlehrers) : Tuke,
Frische, Timmerbeil, Krackrügge, Dierdorf, Frank, Baudach, Arens,
Buschmann, Finger.


Karl-Heinz begrüßte die vom Hagener
Bahnhof ankommenden Frische und Timmerbeil. Zum ersten Mal tauchte
aus Nordhessen Jürgen auf. (Er klärte uns später auf, dass sein
Name, nicht wie Willi Sälter einstmals analysierte, etwas mit
Krüger=Wirt zu tun habe, sondern ein Übername sei: Krummer Rücken.
Man lernt eben nie aus.) Mit Kalle kam Fitti aus einem winzig kleinen
Dorf bei Aschaffenburg, der nach eigenen Worten ein Achterbahnleben
hinter sich hatte, Jetzt gleitet er ruhig dahin. Als Mann der
iberischen Halbinsel, verwöhnt von der mediterranen Küche, aß er
nach etlichen Jahrzehnten wieder einmal Himmel un Äärd. („Hatte
schon vergessen, dass es so etwas gibt.“) Gomulka war natürlich
auch wieder aus dem hohen Norden ins Tal der Ennepe gekommen, allen
Problemen der Gesundheitspolitik zum Trotz. Aus Gevelsberg dabei die
munteren Pensionäre Rainer und Horst und -vor der beginnenden
Oldtimer-Saison hat er Zeit- Gerd Ingo mit einem Namens-und
Ortsgedächtnis wie ein Computer, worum ihn der Schreiber dieser
Zeilen ehrlich beneidet. Zens und er warfen sich oft die
Erinnerungsbälle zu, und es sind Geschichten, die erzählt werden
müssten.- Wir haben uns vieler Namen erinnert: Zunächst des
kürzlich verstorbenen Mathelehrers Herberg, dann unserer
Verstorbenen Heinz-Gerhard Heine, Jürgen Overhoff und Fritz-Ulrich
Ziegeler (mit e). Unsere Gedanken gingen auch zu Winfried Gehrke, der
jetzt in Südamerika sein soll, aber keiner weiß etwas Genaueres. Zu
Horst-Dietrich Th. wollen wir beim nächstem Mal noch einmal Kontakt
aufnehmen. Hans Joachim Lange ist mir zwar bei stayfriends begegnet,
ich konnte aber danach keine postalische oder elektronische
Verbindung herstellen. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr, wo wir
uns am Samstag, den 19. März 2011 wieder im Wachholderhäuschen
versammeln wollen.Unauffindbar bleibt Ernst Schadt, der zuletzt
während der Bundeswehrzeit in München einem von uns begegnet war.
Wir erweitern unsere arg geschrumpfte Klasse um langjährige
Mitschüler. Leider war dieses Mal Hans-Georg Rehbein verhindert.
Beim Blick auf ein Klassenfoto der Untersekunda (10) gingen uns Rolf
Vorwohlt, Fritz-Peter Beelitz, Günter Fingerhut,


Detlef Geußenhainer, Gerhard Romberg,
der Hesse Gerd Grunert, Hans-Walter Brinks, Klaus-Jürgen Uima und
Matthias Ostrup durch den Sinn. Dass unsere alten Lehrer entsprechend
gewürdigt und Geschichten erzählt wurden, die hier nicht
ausgebreitet werden sollen, versteht sich von selbst.


Bis zum 19. März 2011 Euer Klaus
Timmerbeil, Hilden





 



Donnerstag, 18.03.2010

Timmerbeil und Olivier Roy, Heilige Einfalt

Le monde diplomatique druckte 3/2010 ein gekürztes Kapitel aus Roy, Heilige Einfalt.Über die politischen Gefahren entwurzelter Religionen.
Ein bedenkenswerter Kernsatz: Der Fundamentalismus ist die am besten an die Globalisierung angepasste Form des Religiösen, weil er seine eigene DEKULTURATION akzeptiert und daraus seinen Anspruch auf Universalität ableitet.
Roy betrachtet Salafismus, evangelikale Erweckungsbewegungen, bal teshuva, Pfingstler, Mormonen, Neosufismus, Tabligh. Falun Gong, pol.Hinduismus u.a. als in diesem Sinne fundamentalistisch .   

Mittwoch, 04.11.2009

Timmerbeil und Das weiße Band


Warum war Timmerbeil nach dem Besuch des Films "Das weiße Band" berührt und nachdenklich? Neben der Besetzung mit ausgezeichneten Schauspielern, den filmischen Mitteln, der eindringlichen Sprache war es wohl auch das rezipierende Überlegen und Abwägen, was von dieser Erziehung, was von diesem Dorfmilieu, was an sozialen Abgrenzungen und Unterdrückungen bis in die fünfziger Jahre hinein noch in der eigenen Lebensgeschichte zu erfahren war. Im Nachgespräch mit der Tochter Lena wurden der Film und die großeleterlichen Erfahrungen noch einmal lebendig. "Das weiße Band" ein sehenswertes Kunstwerk.   

Dienstag, 15.09.2009

Timmerbeil und "Schulzeitverkürzung gelingt"


Die an alle NRW-Gymnasiasten und deren Eltern verteilte Broschüre "Das achtjährige Gymnasium in Nordrhein-Westfalen. Schulzeitverkürzung gelingt", zeigt, dass wieder der propagandistische Nebelwerfer eingesetzt wird.
" Entsprechend wurden die neuen Kernlernpläne von einigen fachlichen Inhalten und Aspekten der fachlichen Vertiefung entlastet. Um sicherzustellen, dass alle Schüler die erforderlichen Kompetenzen erreichen, bieten die Schulen in der neuen Einführungsphase zusätzlichen Vertiefungsunterricht an."
Die Arbeit mit den Modellversuch "Profilklasse", an dem ich teilgenommen habe, zeigt, dass nur bei leistungsstarken und leistungsbereiten Schülern das bisherige Niveau gehalten werden kann. Wenn aber 30% eines Jahrgangs die angestrebten Kompetenzen erreichen sollen,  geht das nur mit einem außerordentlichen Aufwand an Zeit, pädagogischer Betreuung und  didaktischer Arbeit. Das ist m.E. auch in dem erweiterten Stundenraster nicht zu leisten, zumal das Bildungsumfeld bei der Mehrheit der Schüler nicht hilfreich ist. Timmerbeil bittet um Redlichkeit auch und gerade in Veröffentlichungen des Schulministeriums. Will man die jungen Männer früher an die Hochschulen heranführen, empfiehlt sich ein Nachdenken über die allgemeine Wehrpflicht ( die ja gar nicht so allgemein ist) und den Zivildienst, in dem viele als billige Arbeitskräfte missbraucht werden ( ich kann da Beispiele liefern).